Rheineck ist mit 3500 Einwohnern die nördliche Pforte zum Rheintal und war dessen wirtschaftliche Pionierstadt. Davon zeugen die Ruine der Burg Alt-Rheineck hoch über dem Ort, das 1555 erbaute Rathaus sowie der Löwen- und der Custerhof aus dem 18. Jahrhundert.
Schon vor 800 Jahren war Rheineck ein bedeutender Handels-, Lager- und Umschlagplatz entlang der Nord-Süd-Achse, der über ein Zoll- und Stapelrecht verfügte. Rheineck stand am Beginn der industriellen Entwicklung: Von 1826 bis 1829 war hier die erste Webmaschinenfabrik der Schweiz in Betrieb, und Anfang des 20. Jahrhunderts gründete Ernst Schmidheiny die Zementröhrenfabrik Rheineck.